FAQ

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Damit die Kontaktlinsen lange und ohne Beschwerden getragen werden können, gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten. Im Rahmen der Kontaktlinsenanpassung gehen wir ausführlich darauf ein und besprechen alles mit Ihnen. Damit Ihnen die Kontaktlinsen lange Freude machen.

Sobald Schulkinder lesen können, werden bei Ihnen die gleichen Sehtests wie bei Erwachsene durchgeführt. Sie sollten aufmerksam und alarmiert sein wenn sich Kind häufig sehr nahe oder mit schiefer Kopfhaltung zeichnet oder schreibt. Ebenso bei Kopfschmerzen, oder wenn es neben den Linien schreibt oder beim Sehen in der Nähe schnell ermüdet.

Achten Sie bitte grundsätzlich darauf, dass Ihr Kind eine normale Sitzhaltung und eine Distanz von etwa 30 cm beim Sehen in der Nähe einhält! Viele Augenbeschwerden können mit einem natürlichen Sehabstand vermieden werden.

Autokennzeichen sind eine gute Möglichkeit um einen Sehtest bei etwas älteren Schulkindern, die bereits lesen können, durch zuführen. Ein Nummernschild sollte aus einer Entfernung von etwa 35 – 40 Metern (ca. 8 Autolängen) noch gut erkannt werden. Wenn dies schwer fällt oder gar nicht möglich ist, sollte unbedingt ein Fachmann die Augen prüfen.

Zeigen Sie Ihrem Vorschulkind diese herunterladbaren, ausgedruckten Testbilder aus einer Distanz von dreieinhalb bis vier Metern. Die Papierfläche muß dabei gut beleuchtet sein und ihr Kind sollte die Symbole mit jedem Auge einzeln erkennen können (bitte jeweils ein Auge abdecken).

Das Din A4-Blatt mit den Symbolen können Sie selbst an Ihrem Drucker ausdrucken oder in unserem Ladengeschäft bekommen.

Wenn diese Symbole durchwegs erkannt werden, ist die Sehschärfe ausreichend. Kleinere Kinder erreichen noch keine hundertprozentige Sehleistung. Unser Tipp: Schneiden Sie aus einem zweiten leeren Blatt Papier ein Loch und legen Sie dieses so auf die Testzeichen, dass für das Kind immer nur ein Symbol sichtbar ist.

Einen simplen Schieltest kann man wie folgt durchführen.

Lassen Sie Ihr Kind in einem sonst abgedunkelten Raum eine Lichtquelle ansehen, die sich auf den Augen spiegelt (z.B. eine Taschenlampe oder Kerzenlicht). Beobachten Sie die Augenreflexe Ihres Kindes, während Sie ihm abwechselnd ein Auge nach dem anderen zu- und aufdecken.

Die Reflexe sind symmetrisch und bewegen sich nicht, wenn das Kind nicht schielt. Bitte wiederholen Sie diesen Test einige male und beobachten Sie abwechselnd beide Augen. Je nach Art des Schielens bewegt sich das Auge, das sie auf- und zudecken oder auch das andere Auge. Falls Sie in Ihrer Feststellung nicht sicher sind, gehen Sie zur Sicherheit zu einem Augenarzt.

Nur der Augenarzt oder Optiker kann Sehschwächen sicher erkennen und einordnen. Denn oftmals äußern sich Probleme nicht direkt durch erkennbare Unschärfe sondern in ihren „Folgeerscheinungen“.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind nicht optimal sieht, sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann/Fachfrau zu Rate ziehen. Nur dieser kann auch kleinere Abweichungen aufdecken, die die gesamte Sehentwicklung Ihres Kindes negativ beeinflussen können.

 

Bei diagnostizierter Legasthenie oder einer „kleineren“ Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ist es hilfreich, auch eine eingehende Überprüfung sämtlicher Sehfunktionen bei einem spezialisierten Augenarzt oder Augenoptiker vornehmen zu lassen. Häufig wird es diesen Kindern zusätzlich erschwert sich zu konzentrieren und aufmerksam zu sein.

So früh wie möglich, sollten Sehdefizite bei Kleinkindern erkannt und behandelt werden.

Bei folgenden Anzeichen sollten Sie so früh wie möglich mit Ihrem Kind einen Augenarzt aufsuchen:

  • unterschiedlich große Lidöffnungen oder Pupillen
  • immer wiederkehrendes Augenreiben
  • Vorbeigreifen
  • anhaltende Rötung der Augen
  • häufiges Tränen und Verkleben der Augen
  • Lichtscheu oder keine Reaktion auf Licht
  • grau-gelbe statt tief schwarze Pupille
  • getrübte Hornhaut
  • Schielen
  • Augenzittern oder ständiges Bewegen eines der Augen
  • zwanghaftes Schiefhalten des Kopfes

Bei Vorschul- oder Schulkindern können folgende Auffälligkeiten als Alarmzeichen erkannt werden:

  • häufigeres Stolpern oder Stoßen an Gegenständen
  • Ihr Kind findet kein Interesse am Malen und später am Lesen
  • ungewöhnliche Kopfhaltung beim Malen, Zeichnen oder Schreiben
  • Kopfschmerzen bzw. schnelles Ermüden beim Sehen in der Nähe
  • plötzliche Verschlechterung der Schulnoten

Babys können direkt nach der Geburt noch nicht richtig sehen – sie müssen das Sehen erst erlernen, denn das Scharfstellen und die Koordination des Augenpaares funktioniert noch nicht richtig, weil ihr Gehirn mit den vielen farbigen, sich bewegenden Informationen erst umgehen lernen muss.

Deshalb kann es auch sein, dass Kleinkinder in den ersten Lebenswochen manchmal schielen.

Ab etwa dem 3. Monat kann ein Säugling mit beiden Augen Dinge fixieren und bis zum 5. oder 6. Monat sollte das Schielen weitgehend verschwunden sein. Das Kind kann dann schon recht scharf sehen. In den ersten 1-2 Lebensjahren entwickeln sich die meisten Sehfunktionen und sind im Einschulungsalter komplett abgeschlossen.

Wer sich beim Kauf seiner Sonnenbrille nur auf deren modisches Aussehen verlässt, tut seinen Augen keinen Gefallen. Entscheidende Auswahlkriterien für eine gute Sonnenbrille sind ein garantierter UV-Schutz, die richtige Blendschutzkategorie und eine hochwertige Verarbeitung.

Die Berechnung der jeweiligen Blendschutz-Kategorie findet sich an der Innenseite der Bügel und reicht von 0 bis 4.

  • Kategorie 0: 80 bis 100 Prozent Lichtdurchlässigkeit, sehr heller Filter, für abends
  • Kategorie 1: 43 bis 80 Prozent Lichtdurchlässigkeit, heller bis mittlerer Filter, gut geeignet für bedeckte Tage und die Stadt
  • Kategorie 2: 18 bis 43 Prozent Lichtdurchlässigkeit, dunkler Universalfilter, besonders geeignet für den Sommer, eigentlich der perfekte Blendschutz für unsere Breitengrade
  • Kategorie 3: 8 bis 18 Prozent Lichtdurchlässigkeit, sehr dunkler Filter, gut geeignet für südliche Gefilde, helle Wasserflächen, den Strand und die Berge
  • Kategorie 4: 3 bis 8 Prozent Lichtdurchlässigkeit, extrem dunkler Filter, zu dunkel für den Straßenverkehr, geeignet für Hochgebirge und Gletscher

„Preisgünstig“ bedeutet oft dunkle, meist minderwertige Gläser und kaum UV-Schutz. Was viele nicht wissen: Die Tönung der Gläser sagt nichts über den UV-Schutz aus. Sie reduziert lediglich das für das Auge sichtbare Licht. Eine Sonnenbrille sollte aber in erster Linie die Augen vor intensiver UV-Strahlung schützen, um so langfristigen Schäden vorzubeugen.

Gute Qualität allein reicht aber nicht aus: Die Sonnenbrille muss die Augen auch optimal abdecken. Die Gläser sollten mindestens bis zu den Augenbrauen und seitlich zum Gesichtsrand reichen.

Die Möglichkeit eine Sonnenbrille mit der eigenen Glasstärke zu kombinieren ist heutzutage durch moderne Brillengläser und bessere Fertigungstechniken möglich. Egal ob eine „klassisch“ gerade Sonnenbrille oder moderne, sportlich gebogene Sonnenbrillen. Mittlerweile kann fast jede Sonnenbrille mit der eigenen Glasstärke kombiniert werden.
Sodass einem schönen Sommer mit viele Sonnenschein nichts mehr im Weg steht.

Das Einstiegsalter für Kontaktlinsenträger sollte nicht früher sein als 13 Jahre. In jüngeren Jahren ändert sich das Auge noch sehr rasch, sodass sehr häufige Kontrollen nötig sind, um keine Beeinträchtigung des Auges zu verursachen. Außerdem ist die Motorik, um Kontaktlinsen auf das Auge zu setzten, häufig noch nicht perfekt ausgebildet.

Natürlich gibt es medizinische, notwendige Fälle, wo auch das Tragen von Kontaktlinsen in jüngeren Jahren nötig ist. Dann sollte die Kontaktlinsenanpassung allerdings immer in Abstimmung mit dem Augenarzt erfolgen.

Wer sich für Kontaktlinsen entscheidet, hat die Qual der Wahl. Ob formstabil oder weich, individuell gefertigt oder als Tauschsystem.

Nicht jede Linse ist für jeden geeignet.

Wir beraten Sie gerne bei einem unverbindlichen Vorgespräch und finden gemeinsam die richtige Kontaktlinse.

Kinder merken oft selbst nicht, wenn das Sehvermögen nachlässt, zumal eine Sehschwäche sehr langsam eintritt. Am besten immer wieder mit Kindern inszenierte Sehtests mit Gebäudebeschriftungen oder Verkehrszeichen durchführen, nach dem Prinzip „Kannst du dies dort noch lesen …?“. Häufig lassen schulische Leistungen nach, wenn das Kind nicht mehr gut sieht. Spätestens dann sollten Sie zu uns kommen.